Die Schülerinnen und Schüler des 1A-Jahrganges der HLBLA St. Florian haben sich in den letzten Schulwochen im Unterricht „Angewandte Biologie und Ökologie“ mit dem Thema „Wildbienenschutz“ auseinandergesetzt. Ihre Aufgabe war es, wesentliche Informationen in Form eines Folders zusammenzufassen. In Summe entstanden in dieser Klasse zehn verschiedene Info-Folder, die an einem Vormittag an Interessierte Passantinnen und Passanten in St. Florian verteilt wurden.

Die 1A-Klasse hat im Rahmen eines „Insekten-Schwerpunktes“ im Unterricht nicht nur die wichtigsten land- und forstwirtschaftlich bedeutsamen Schadinsekten und verschiedene Vertreter einzelner Insektengruppen kennen gelernt, sondern sich auch mit solitär lebenden Bienen und Hummeln beschäftigt.

In einer agrarisch intensiv genutzten Landschaft finden sich oft wenig Rückzugs- und Nistmöglichkeiten für Wildbienen und Hummeln, die aber auch als wichtige Bestäuberinsekten gelten. Die Schülerinnen und Schüler haben Info-Broschüren gestaltet, in denen sie einerseits über diese Insektengruppen informieren, andererseits auch Maßnahmen darstellen, wie man mit relativ einfachen Mitteln im eigenen Garten die Nistmöglichkeiten für Hummeln und Wildbienen verbessern kann.

Als krönender Abschluss dieser Arbeit aus dem Unterricht fand eine „Verteilaktion“ statt: Am 28. Juni wurde vormittags an fünf gut frequentierten Plätzen in St. Florian das von der Klasse gestaltete Informationsmaterial an Interessierte verteilt. Weiters hinterlegte jede Schülergruppe am Markgemeindeamt jeweils ein Exemplar ihres Folders für Bgm. Robert Zeitlinger und die Vorsitzende des Umweltausschusses Gabriele Metz.

Die Schülerinnen und Schüler machten die Erfahrung, dass die St. Florianer Bevölkerung durchaus Interesse an dem Thema „Wildbienenschutz“ zeigte und ein großer Teil der angesprochenen Bürgerinnen und Bürger das Infomaterial auch gern entgegen nahm. Viele begrüßten es, dass sich die jungen Leute im Rahmen des Unterrichts intensiver mit diesem Thema beschäftigt hatten.